Rettungspunkte an Wald- und Wanderwegen

Die Wegweiser an den Wanderwegen dienen im Notfall als Orientierungspunkte.

Eine plötzliche Ohnmacht im Wald. Eine Herzattacke nach einem pulstreibenden Anstieg, ein Kind, das einen Abhang herunterrutscht oder ein schwerer Sturz vom Fahrrad – Notfälle und Unfälle passieren auch beim Wandern und Mountainbiken. Schnellstmögliche Hilfe ist dann gefragt. Doch wohin soll man unter Stress per Handy den Rettungskräfte bestellen, wenn man den eigenen Standort nicht oder nur annähernd beschreiben kann?

Die richtige Antwort auf diese mitunter lebensentscheidende Frage geben die Wegweiser an den Wanderwegekreuzungen. Auf den Schildern zu lesen: die Nummer des Notrufs und eine Kennziffer-Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Stehen die Buchstaben für den Landkreis (OE, HSK, etc.), geben die Zahlen den Koordinatenwert des sogenannten UTM-Systems an. Jeder Wegweiser verfügt so über eine unverwechselbare Kennziffer, die in Rettungsleitstellen sofort zugeordnet und angesteuert werden kann. So kann die anrückende Hilfe zum Unfallort gelotst werden.