Alarmierung der Feuerwehr

So funktioniert die Alarmierung nach dem Notruf:

Alarmierung per Funk

Die Feuerwehr wird heute fast ausschließlich über Funk alarmiert. Seit Ende 2009 wird die Löschgruppe Fretter digital alarmiert. Zum Empfang benötigt man einen digitalen Meldeempfänger. Der Alarm wird in Form von einem Alarmstichwort (zum Beispiel „Brandeinsatz“) oder in Form von präzisen Textnachrichten (Einsatzort, Ereignis, etc.) übertragen, so dass Rückfragen entfallen und die Einsatzkräfte wertvolle Zeit sparen. Es können auch gezielt nur bestimmte Gruppen alarmiert werden. So muss für den Einsatz des Einsatzleitwagens nicht die gesamte Löschgruppe alarmiert werden. Weiterhin bietet die digitale Alarmierung eine bessere Übertragungs- und Empfangsbereitschaft, zum Beispiel in Gebäuden. Nachdem der Disponent in der Leitstelle den Notruf entgegen genommen hat, löst er mittels Computer über Funk die Funkmeldeempfänger der Feuerwehr aus. Dieses kann sogar bereits parallel zum Notrufgespräch erfolgen.

Wir sind schon unterwegs…

Sind die Meldeempfänger ausgelöst, begeben sich die Feuerwehrangehörigen auf dem schnellsten Wege zum Feuerwehrgerätehaus, schlüpfen in ihre Schutzausrüstung und kommen dann mit den Einsatzfahrzeugen zum Schadensort. Zur Orientierung: In Fretter dauert es zirka fünf Minuten ab Auslösen der Meldeempfänger, bis das erste Fahrzeug unterwegs ist. Falls Sie einmal selbst auf die Feuerwehr warten müssen, denken Sie bitte auch daran, dass die meisten Kameraden erst von ihrem Arbeitsplatz weg müssen, um zum Gerätehaus zu kommen.

Alarmierung per Sirene

Die Feuerwehr wird in einigen Fällen auch per Sirene alarmiert. Mit dieser Methode kann allerdings nur Vollalarm für die gesamte Löschgruppe ausgelöst werden. Somit ist keine gezielte Alarmierung von einzelnen Kräften möglich (z.B. einzelne Gruppen einer Feuerwehr bei kleinen Einsätzen ohne großen Personalbedarf, nur Kräfte mit spezieller Ausbildung etc.).

 

Sirenen dienen aber auch der Warnung der Bevölkerung bei Katastrophen und großen Schadensereignissen. Da hierbei auch die Sicherheit und die des Eigentums der Bevölkerung gefährdet sein können.

In Fretter befindet sich jeweils auf der Fahrzeughalle des Feuerwehrgerätehauses und auf der Turnhalle der Grundschule eine Sirenenanlage.